
Was ist ein Realkredit?
| Bei einem Realkredit handelt es sich um einen Sachkredit, der im Gegensatz zu einem Personalkredit nicht über die persönliche Kreditwürdigkeit des Kunden und damit hauptsächlich durch das Einkommen abgesichert ist, sondern über Sach- bzw. Vermögenswerte. Als Sicherheit für einen Realkredit dienen in der Regel eine Hypothek oder eine Grundschuld, die im Grundbuch eingetragen werden und dem Kreditgeber die Möglichkeit geben, bei Zahlungsverzug das Pfand zu verwerten. Ein typisches Beispiel für einen Realkredit, der meistens langfristig vereinbart wird, ist das Immobiliendarlehen.
Ausschlaggebend für die Höhe des Realkredites ist der Beleihungswert, der von unabhängiger Seite festgelegt wird und den Wert von Grund, Boden und vorhandener Bebauung darstellt. Die Beleihungsgrenze bei einem Realkredit, das heißt, der Betrag, der maximal als Kredit gewährt wird, liegt üblicherweise bei 60 Prozent des Beleihungswertes.
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